Das Wichtigste in Kürze
- Die Suche kostet nichts Sie zahlen nichts für die Suchen der Pflegekassen, für die Pflegeberatung und für eine Anfrage bei uns. Zahlen müssen Sie nur die Pflege selbst.
- Die Pflegekasse zahlt mit Mit Pflegegrad 2 bis 5 zahlt die Pflegekasse den Dienst bis zu einem festen Betrag. Bei Pflegegrad 3 sind das 1.497 Euro im Monat.
- Fragen Sie mehrere Dienste Viele Dienste haben gerade keine freie Zeit. Fragen Sie deshalb drei Dienste zugleich, nicht einen nach dem anderen.
Die kostenlose Suche auf einen Blick
Drei Wege, die nichts kosten. Sie unterscheiden sich darin, wer die Arbeit macht.
| Detail | Information |
|---|---|
| Suche Ihrer Pflegekasse | Liste der Dienste mit Adresse, Leistungen und Prüfbericht. Ob ein Dienst Zeit hat, fragen Sie selbst. |
| Pflegeberatung | Ein Gespräch, auf Wunsch bei Ihnen zu Hause. Hilfe beim Antrag, beim Planen und beim Suchen. |
| Anfrage bei uns | Sie schreiben einmal, was Sie brauchen. Passende Dienste in Ihrer Nähe werden gefragt, ob sie Zeit haben. |
| Pflegewegweiser NRW | Telefon 0800 4040044, kostenlos. Nennt Ihnen die Beratung in Ihrer Nähe. |
| Wann die Pflegekasse zahlt | Ab Pflegegrad 2 bis zu einem festen Betrag im Monat, direkt an den Dienst. |
| Was Sie selbst tun | Aufschreiben, welche Hilfe gebraucht wird. Mehrere Dienste zugleich fragen. Erst nach dem Kostenvoranschlag unterschreiben. |
Was Sie vor der Suche klären
Ein Dienst fragt am Telefon fast immer dasselbe. Wenn Sie die Antworten bereit haben, geht es schneller.
Er fragt nach dem Ort, dem Pflegegrad und der Hilfe, die gebraucht wird. Er fragt, wie oft er kommen soll und ab wann.
Diagnosen und Medikamente brauchen Sie für die erste Frage nicht. Die besprechen Sie erst im Gespräch zu Hause.
Welche Hilfe gebraucht wird
Schreiben Sie auf, wobei Ihre Mutter oder Ihr Vater Hilfe braucht. Waschen, Anziehen, Medikamente, Verbände, Essen, Haushalt?
Schreiben Sie dazu, zu welcher Zeit. Morgens beim Aufstehen, abends beim Zubettgehen oder mehrmals am Tag?
Nicht jede Hilfe ist Sache eines Pflegedienstes. Für Einkauf und Haushalt passt oft eine Alltagshilfe. Für tagsüber passt oft eine Tagespflege. Das klärt die Pflegeberatung mit Ihnen.
Was ein Pflegedienst übernimmt und was nicht
Ein Pflegedienst hilft bei der Körperpflege, beim Anziehen, beim Essen und beim Umsetzen vom Bett in den Stuhl. Viele helfen auch im Haushalt.
Medizinische Pflege wie Spritzen, Verbände oder Kompressionsstrümpfe verordnet der Arzt. Fragen Sie, ob der Dienst sie übernimmt. Nicht jeder hat dafür genug Fachkräfte.
Was ein Dienst nicht leistet: jemanden, der den ganzen Tag da ist. Er kommt zu festen Zeiten und geht wieder. Wer nicht allein sein kann, braucht zusätzlich eine andere Hilfe.
Wer mitentscheidet
Sprechen Sie mit Ihrer Mutter oder Ihrem Vater, bevor Sie suchen. Wer gepflegt wird, sollte mitentscheiden, wer ins Haus kommt.
Klären Sie auch, wer die Anrufe führt und wer die Verträge unterschreibt. Wenn Sie für Ihre Eltern handeln, brauchen Sie meist eine Vollmacht.
Wenn Sie unsicher sind, ob ein Pflegedienst passt
Manchmal braucht es gar keinen Pflegedienst. Wer sich selbst wäscht, aber mit Einkauf und Putzen nicht mehr zurechtkommt, ist mit einer Alltagshilfe oft besser versorgt.
Wer tagsüber nicht allein sein sollte, findet in einer Tagespflege Gesellschaft und Pflege. Welche Form wann passt, zeigt unser Vergleich der Seniorenbetreuung.
Wenn noch kein Pflegegrad da ist
Sie können trotzdem schon suchen. Stellen Sie parallel den Antrag bei der Pflegekasse. Ein Anruf genügt.
Nach dem ersten Antrag muss die Pflegekasse Ihnen eine Beratung anbieten. Der Termin liegt spätestens zwei Wochen nach dem Antrag. Oder Sie bekommen einen Gutschein für eine andere Beratungsstelle.
Bis der Pflegegrad feststeht, zahlen Sie den Dienst selbst. Fragen Sie deshalb vorher, was ein Einsatz kostet.
Was der Pflegedienst kostet und wer zahlt
Die Suche ist kostenlos, die Pflege nicht. Den Dienst zahlt die Pflegekasse bis zu einem festen Betrag im Monat.
Dieser Betrag hängt am Pflegegrad, nicht am Dienst. Was darüber liegt, zahlen Sie selbst.
Ein guter Dienst sagt Ihnen vor dem Vertrag schriftlich, was es kostet. Dieser Kostenvoranschlag zeigt, ob der Betrag der Pflegekasse reicht.
Wenn der Betrag nicht reicht
Dann haben Sie drei Möglichkeiten. Sie können weniger Einsätze vereinbaren und einen Teil selbst übernehmen. Sie können den Rest selbst zahlen.
Oder Sie geben Haushalt und Einkauf an eine Alltagshilfe ab. Dafür gibt es den Entlastungsbetrag von 131 Euro im Monat. Er kommt zum Betrag für den Pflegedienst dazu.
Welche Aufteilung sich lohnt, zeigt unser Rechner für den Eigenanteil. Die Pflegeberatung rechnet das auch mit Ihnen durch.
Schritt für Schritt: So finden Sie einen Pflegedienst
Die fünf Schritte bauen aufeinander auf. Sie können aber mehrere zugleich gehen, wenn es eilt.
Wichtig ist nur eines: Warten Sie nicht auf die Antwort eines einzigen Dienstes. Fragen Sie immer mehrere.
Rechnen Sie damit, dass nicht jeder Dienst sofort zurückruft. Fangen Sie deshalb früh an, am besten sobald klar ist, dass Hilfe gebraucht wird.
Schritt 1: Die Suche Ihrer Pflegekasse
Die AOK hat den Pflegenavigator. Die Ersatzkassen haben den Pflegelotsen. Die Betriebskrankenkassen haben den PflegeFinder.
Dort stehen Name, Adresse und Leistungen der Dienste. Dort stehen auch die Ergebnisse der jährlichen Prüfung. Sie können die Suchen nutzen, egal bei welcher Kasse Sie sind.
Was sie nicht zeigen: ob ein Dienst gerade neue Menschen aufnimmt. Das erfahren Sie nur, wenn Sie fragen. Genau daran scheitern die meisten Familien.
Schritt 2: Die Pflegeberatung
Eine Beraterin schaut mit Ihnen, welche Hilfe gebraucht wird. Sie kennt die Dienste in Ihrer Gegend. Sie hilft auch beim Antrag bei der Pflegekasse.
In Nordrhein-Westfalen gibt es sie in jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt. Der Pflegewegweiser NRW nennt Ihnen die Stelle in Ihrer Nähe. Die Nummer 0800 4040044 ist kostenlos.
Wenn Sie privat versichert sind
Auch dann gibt es kostenlose Beratung. Privat Versicherte wenden sich an die compass private pflegeberatung.
Die Suchen der Pflegekassen können Sie trotzdem nutzen. Sie stehen allen offen, auch ohne Mitgliedschaft.
Schritt 3: Eine Anfrage bei uns
Sie schreiben einmal, was Sie brauchen. Wir fragen zuerst bis zu drei Dienste in Ihrer Nähe. Sagt keiner zu, fragen wir die nächsten drei. Ihre Telefonnummer bekommt nur, wer zusagt.
So müssen Sie nicht zehnmal anrufen. Die Dienste melden sich bei Ihnen, wenn sie Zeit haben. Sie müssen danach kein Angebot annehmen.
Dienste in Ihrer Stadt
Unten auf dieser Seite finden Sie unsere Seiten für Städte im Rheinland. Dort sehen Sie, wie viele Dienste Ihre Stadt bedienen.
Das hilft, wenn Sie selbst anrufen möchten. Es zeigt auch, wie groß die Auswahl in Ihrer Gegend ist.
Was eine Anfrage bei uns nicht tut
Wir sind keine Pflegekasse und entscheiden über keine Leistung. Wir pflegen auch nicht selbst.
Wir können nicht versprechen, dass ein Dienst zusagt. Wir fragen so lange passende Dienste, bis sich einer meldet oder keiner mehr übrig ist. Das sagen wir Ihnen dann offen.
Schritt 4: Mehrere Dienste zugleich fragen
Rufen Sie am selben Tag drei Dienste an. Fragen Sie zuerst, ab wann sie Zeit haben. Erst dann lohnt das Gespräch über alles andere.
Schreiben Sie sich auf, wer wann zurückrufen will. Rufen Sie nach zwei Tagen nach, wenn nichts kommt.
Schritt 5: Nach der Zusage
Sagt ein Dienst zu, kommt meist jemand zu Ihnen nach Hause. Dieses erste Gespräch kostet nichts. Es klärt, was genau gebraucht wird.
Danach bekommen Sie einen Kostenvoranschlag. Er zeigt jede Leistung mit Preis. Er zeigt auch, was die Pflegekasse zahlt und was bei Ihnen bleibt.
Erst dann unterschreiben Sie den Pflegevertrag. Er sollte schriftlich sein und alle Absprachen enthalten, auch die mündlichen. Sagen mehrere Dienste zu, vergleichen Sie in Ruhe.
Was Sie im ersten Gespräch zu Hause fragen
Wer kommt, und kommen immer dieselben Menschen? Zu welcher Uhrzeit? Wer vertritt bei Krankheit oder Urlaub?
Wen rufen Sie an, wenn etwas nicht passt? Was kostet jede Leistung, und was bleibt bei Ihnen?
Eine ausführliche Liste mit zwölf Fragen steht in unserer Checkliste zur Auswahl eines Pflegedienstes.
Pflegedienst und Pflegegeld zusammen
Viele Familien pflegen zum Teil selbst und holen für den Rest einen Dienst. Das geht. Die Pflegekasse zahlt dann den Dienst und daneben einen Teil des Pflegegeldes.
Je mehr der Dienst übernimmt, desto weniger Pflegegeld bleibt. Diese Wahl gilt dann sechs Monate lang.
Wie viel dann übrig bleibt, rechnet die Pflegeberatung mit Ihnen aus. Auch unsere Rechner helfen dabei.
Die Pflegekasse informieren
Der Dienst rechnet direkt mit der Pflegekasse ab. Dafür braucht er Ihren Pflegegrad und Ihre Versichertennummer.
Sagen Sie der Pflegekasse, ab wann der Dienst kommt. Ein kurzer Anruf oder Brief genügt. Wer bisher nur Pflegegeld bekommen hat, bekommt danach weniger Pflegegeld.
Beträge und Fristen im Überblick
Was die Pflegekasse für einen Pflegedienst zahlt, im Monat, 2026.
| Was | Betrag oder Frist | Quelle |
|---|---|---|
| Pflegedienst bei Pflegegrad 2 | bis 796 Euro | BMG: Leistungsbeträge 2026 |
| Pflegedienst bei Pflegegrad 3 | bis 1.497 Euro | BMG: Leistungsbeträge 2026 |
| Pflegedienst bei Pflegegrad 4 | bis 1.859 Euro | BMG: Leistungsbeträge 2026 |
| Pflegedienst bei Pflegegrad 5 | bis 2.299 Euro | BMG: Leistungsbeträge 2026 |
| Alltagshilfe, zusätzlich | 131 Euro Entlastungsbetrag | BMG: Leistungsbeträge 2026 |
| Beratungstermin nach dem ersten Antrag | spätestens nach zwei Wochen | SGB XI: Beratungstermin |
Zahlen: Pflegeversicherung 2026. Alle Beträge 2026
Das legen Sie vor dem Anruf bereit
Diese Checkliste hilft Ihnen, am Telefon nichts zu vergessen.
Ort
Straße und Ortsteil, in dem die Pflege stattfindet.
Pflegegrad
Oder: Antrag gestellt am …
Welche Hilfe
Zum Beispiel Waschen am Morgen, Medikamente, Einkauf.
Wie oft
Täglich, mehrmals in der Woche oder nur am Wochenende.
Ab wann
Ein Datum, kein „so bald wie möglich“.
Wer ruft zurück
Ihr Name und die beste Zeit für einen Rückruf.
Diese Liste können Sie ausdrucken und neben das Telefon legen.
Häufige Stolpersteine bei der Suche
Erstens: nur einen Dienst fragen und auf Antwort warten. Eine Absage nach einer Woche wirft Sie zurück.
Zweitens: nur nach dem Preis fragen. Wichtiger ist, ab wann der Dienst kommt und wer kommt.
Drittens: ohne Kostenvoranschlag zusagen. Dann merken Sie erst mit der ersten Rechnung, was Sie selbst zahlen.
Wenn kein Dienst Zeit hat
Das passiert oft, gerade auf dem Land und im Sommer. Es liegt nicht an Ihnen.
Fragen Sie bei jeder Absage, ab wann wieder Zeit ist. Lassen Sie sich auf die Warteliste setzen. Fragen Sie auch nach einem kleineren Einsatz für den Anfang.
Rufen Sie die Pflegeberatung an. Sie weiß oft, welcher Dienst gerade Menschen aufnimmt. Sie kennt auch andere Hilfen für die Zeit dazwischen.
Fragen Sie auch nach, ob ein Dienst nur einen Teil übernehmen kann, etwa nur den Morgen. Den Abend kann dann vorerst die Familie oder ein zweiter Dienst übernehmen.
Warum Dienste oft keine Zeit haben
Es fehlen Pflegekräfte, und die Zahl der Menschen, die Pflege brauchen, steigt seit Jahren. Viele möchten zu Hause gepflegt werden.
Deshalb sind gerade kurzfristige Anfragen schwer. Wer früh sucht und mehrere Dienste fragt, hat die besten Chancen.
Was bis dahin helfen kann
Eine Tagespflege nimmt Ihre Mutter oder Ihren Vater tagsüber auf. Eine Alltagshilfe übernimmt Einkauf und Haushalt. Beides können Sie parallel suchen.
Waschen und Anziehen übernimmt die Alltagshilfe nicht. Dafür bleibt der Pflegedienst der richtige Weg.
Wenn Angehörige die Pflege für ein paar Wochen übernehmen, planen Sie das bewusst. Sprechen Sie ab, wer an welchem Tag kommt. Suchen Sie in dieser Zeit weiter und fragen Sie alle zwei Wochen nach.
Woran Sie einen guten Dienst schon am Telefon erkennen
Ein guter Dienst ist erreichbar. Er ruft zurück, wenn er es zusagt, und nennt einen festen Ansprechpartner.
Er sagt offen, ob und ab wann er Zeit hat. Ein Dienst, der sofort alles zusagt, ohne nach Ihrem Bedarf zu fragen, sollte Sie stutzig machen.
Er erklärt die Kosten, bevor Sie fragen. Er bietet ein Gespräch bei Ihnen zu Hause an und schickt danach einen schriftlichen Kostenvoranschlag.
Er hält Termine ein. Wenn er sich schon beim ersten Rückruf verspätet, fragen Sie nach, wie er Verspätungen im Alltag mitteilt.
Nach einem Krankenhaus
Oft muss es nach einem Krankenhaus schnell gehen. Fangen Sie deshalb schon während des Aufenthalts an zu suchen.
Fragen Sie auf der Station, an welchem Tag Ihre Mutter oder Ihr Vater nach Hause kommen soll. Stellen Sie den Antrag bei der Pflegekasse sofort, nicht erst zu Hause.
Sagen Sie den Diensten das Datum der Entlassung gleich beim ersten Anruf. Dann wissen sie, worum es geht.
Wenn Sie weit weg wohnen
Viele Kinder wohnen nicht in der Nähe ihrer Eltern. Die Suche geht trotzdem, fast alles läuft am Telefon oder schriftlich.
Die Pflegeberatung berät auf Wunsch auch am Telefon. Eine Anfrage bei uns stellen Sie von überall aus.
Für das erste Gespräch zu Hause lohnt es sich aber, dabei zu sein. Oder Sie bitten jemanden vor Ort, der Ihrer Mutter oder Ihrem Vater nahesteht.
Angebote nicht nur nach der Summe vergleichen
Zwei Kostenvoranschläge mit derselben Summe können sehr verschieden sein. Schauen Sie, wie viele Einsätze in der Woche Sie bekommen und wie lange jeder dauert.
Schauen Sie auch auf die Anfahrt. Sie wird oft je Einsatz berechnet und macht bei vielen kurzen Einsätzen viel aus.
Wie Sie Kostenvoranschläge Posten für Posten vergleichen, steht in unserem Ratgeber dazu.
Wenn sich der Bedarf ändert
Pflege bleibt selten gleich. Wird mehr Hilfe nötig, sprechen Sie zuerst mit dem Dienst. Oft lässt sich der Plan anpassen.
Reicht der Betrag der Pflegekasse dann nicht mehr, lohnt ein Antrag auf einen höheren Pflegegrad. Die Pflegeberatung hilft Ihnen auch dabei.
Die ersten Wochen mit dem Dienst
Schreiben Sie in den ersten Wochen auf, wann der Dienst kommt, wer kommt und wie lange. Das dauert eine Minute am Tag.
Legen Sie die erste Rechnung neben den Kostenvoranschlag. Ein Fehler im ersten Monat wiederholt sich sonst jeden Monat.
Fragen Sie Ihre Mutter oder Ihren Vater, wie es läuft. Ihre Antwort zählt mehr als jede Liste.
Wenn Sie später wechseln möchten
Der Betrag der Pflegekasse hängt am Pflegegrad, nicht am Dienst. Sie können also wechseln, ohne etwas zu verlieren.
Suchen Sie zuerst den neuen Dienst und lassen Sie sich den Start bestätigen. Kündigen Sie erst dann den alten. So entsteht keine Lücke.
Sie suchen Hilfe in Ihrer Nähe? Stellen Sie eine kostenlose Anfrage.
Weitere Schritt-für-Schritt-Anleitungen
Zum Nachlesen
Die Beträge und Regeln in diesem Ratgeber kommen von diesen Stellen.
- § 36 SGB XI Pflegesachleistung – das Gesetz im Wortlaut
Aufgerufen am 30. Juli 2026
- Bundesgesundheitsministerium Leistungsbeträge 2026 – die Übersicht des Ministeriums zum Herunterladen
Aufgerufen am 02. Juli 2026
- SGB XI § 7b Beratungstermin und Beratungsgutschein – das Gesetz im Wortlaut
Aufgerufen am 22. September 2026
- gesund.bund.de Qualität von Pflegediensten erkennen – das Gesundheitsportal des Bundes in einfachen Worten
Aufgerufen am 22. September 2026
- MAGS NRW Pflegeberatung und Regionalbüros – was das Land Nordrhein-Westfalen dazu regelt
Aufgerufen am 22. September 2026
- § 38 SGB XI Kombinationsleistung – das Gesetz im Wortlaut
Aufgerufen am 02. Juli 2026
- § 37 SGB XI Pflegegeld – das Gesetz im Wortlaut
Aufgerufen am 30. Juli 2026
- § 45b SGB XI Entlastungsbetrag – das Gesetz im Wortlaut
Aufgerufen am 02. Juli 2026
- Pflegewegweiser NRW: Pflegeberatung – Rat und Adressen für Familien in Nordrhein-Westfalen
Aufgerufen am 22. September 2026
Passende Anbieter vor Ort
Pflegedienst zu Hause in Ihrer Stadt
Zahlen: unser Verzeichnis 2026. So rechnen wir
Kein Dienst zahlt uns dafür, in dieser Liste zu stehen. PflegeAuswahl kostet Familien und Anbieter nichts, und niemand kann einen besseren Platz in der Liste kaufen.

Über diesen Ratgeber
Wolf-Daniel González García · Gründer von PflegeAuswahl
Wolf-Daniel González García hat PflegeAuswahl gegründet, um Angehörigen den Weg zu passender Pflege zu erleichtern. Vor der Gründung leistete er ein Jahr Zivildienst bei der Evangelischen Altenhilfe in Wuppertal-Wichlinghausen. Er liest nach, was Gesetz, Pflegekassen und Ministerien zu Pflegeleistungen und Finanzierung sagen, und macht es verständlich.
„Ich habe meinen Zivildienst bei der Evangelischen Altenhilfe in Wuppertal-Wichlinghausen gemacht: ein Jahr lang Hausbesuche bei pflegebedürftigen Menschen, Essen ausliefern, Wohnungen aufräumen, Einkäufe für sie und mit ihnen, alles, was anfiel. Oft waren wir das einzige Gesicht, das sie am Tag gesehen haben. Man bekommt tagtäglich alles mit, auch wenn es bergab geht und Menschen sterben. Das hat mich nicht losgelassen.“
Redaktionell geprüft von Wolf-Daniel González García (Gründer von PflegeAuswahl). Der Prüfumfang ist im Freigabenachweis dokumentiert. Autor und prüfende Person sind dieselbe Person. PflegeAuswahl ist eine Anfrage- und Vergleichsplattform, kein Pflegedienst und keine Rechtsberatung.
Alle Ratgeber von Wolf-Daniel →Weitere Ratgeber

PflegeAuswahl oder Pflegelotse? Was wofür hilft
PflegeAuswahl oder Pflegelotse: Was die Suche der Ersatzkassen zeigt, was PflegeAuswahl anders macht und wann Sie beide nutzen. Offen geschrieben von PflegeAuswahl.

24 Stunden Betreuung: Kosten, Regeln und seriöse Agenturen
24 Stunden Betreuung zu Hause: was sie kostet, welche Wege legal sind, was die Pflegekasse zahlt und woran Sie eine seriöse Agentur erkennen.

Betreutes Wohnen: Kosten und was die Pflegekasse zahlt
Betreutes Wohnen: Miete und Service zahlen Sie selbst, die Pflege zahlt die Pflegekasse wie zu Hause. Was in den Vertrag gehört und was Sie beim Besuch fragen.
Weiterführende Seiten
Häufige Fragen
Wo finde ich kostenlos einen Pflegedienst?
Bei der Suche Ihrer Pflegekasse, etwa dem Pflegenavigator der AOK oder dem Pflegelotsen der Ersatzkassen. Bei der Pflegeberatung. Oder mit einer Anfrage bei uns. Alle drei Wege kosten nichts.
Kostet die Anfrage bei PflegeAuswahl etwas?
Nein. Suche und Anfrage sind für Familien kostenlos. Sie müssen danach kein Angebot annehmen. Was Sie später für die Pflege zahlen, vereinbaren Sie direkt mit dem Dienst.
Wie finde ich einen Dienst, der bald Zeit hat?
Fragen Sie mehrere Dienste zugleich und fragen Sie zuerst nach dem Starttermin. Die Suchen der Kassen zeigen nicht, wer gerade frei ist. Mit einer Anfrage bei uns fragen wir für Sie, wer Zeit hat.
Zahlt die Pflegekasse den Pflegedienst?
Ja, mit Pflegegrad 2 bis 5 bis zu einem festen Betrag im Monat. Bei Pflegegrad 3 sind das 1.497 Euro. Was darüber liegt, zahlen Sie selbst.
Wer hilft mir bei der Suche?
Die Pflegeberatung. Nach dem ersten Antrag bietet die Pflegekasse einen Termin innerhalb von zwei Wochen an. In NRW berät zusätzlich jeder Kreis und jede kreisfreie Stadt.
Was mache ich, wenn alle Dienste absagen?
Lassen Sie sich auf Wartelisten setzen und rufen Sie die Pflegeberatung an. Eine Tagespflege oder eine Alltagshilfe kann die Zeit bis dahin überbrücken.

