Bei Demenz geht es häufig um sichere Tagesstruktur, Betreuung, Pflege und Entlastung für Angehörige, die sich mit dem Verlauf verändern können.
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Pflege und Hilfe nach Situation
Sie müssen die genaue Leistung nicht kennen. Wählen Sie die Situation, die zu Ihnen passt: Jede Seite zeigt, welche Hilfe dann meist wichtig ist, wer sie zahlt und welche Anbieter es gibt.
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Vorsichtige Orientierung
Die Übersicht ersetzt keine Diagnose
Die Einträge helfen dabei, beobachtete Einschränkungen und Unterstützungsbedarf zu sortieren. Medizinische Diagnosen, Pflegeberatung und individuelle Leistungsentscheidungen bleiben bei den jeweils zuständigen Fachstellen.
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66 Situationen
Alter, Pflege und Entlastung
12 Situationen
Hilfe zahlt hier meist die Pflegekasse, sobald ein Pflegegrad da ist.
- Demenz
- Sturzprävention
Ein erhöhtes Sturzrisiko hängt oft mit Bewegung, Sehvermögen, Medikamenten und Stolperfallen in der Wohnung zusammen; wirksame Vorbeugung betrachtet diese Faktoren gemeinsam.
- Entlastung für Angehörige
Pflegende Angehörige brauchen planbare Pausen, verlässliche Vertretung und rechtzeitig Unterstützung, damit die Versorgung zuhause langfristig tragfähig bleibt.
- Eingeschränkte Mobilität
Wenn Wege, Transfers oder Haushaltsaufgaben schwerfallen, können Training, Hilfsmittel und praktische Unterstützung die Selbstständigkeit erhalten.
- Alltagshilfe bei Pflegegrad
Mit anerkanntem Pflegegrad können Alltagshilfe, Betreuung, Haushaltshilfe und Beratung miteinander kombiniert werden.
- Parkinson-Krankheit
Parkinson kann Bewegung, Gleichgewicht, Sprache und Tagesform verändern; Therapie, Medikamente und praktische Unterstützung müssen zeitlich gut zusammenpassen.
- Altersbedingte Schwerhörigkeit
Altersbedingte Schwerhörigkeit kann Gespräche und soziale Kontakte erschweren und zu Rückzug führen; Kommunikation, Hörhilfen und Sicherheit sollten deshalb gemeinsam geplant werden.
- Altersbedingte Sehbeeinträchtigung
Altersbedingte Sehbeeinträchtigungen können Lesen, Wege und Haushaltsaufgaben erschweren; gute Unterstützung verbindet Hilfsmittel, Training und sichere Umgebung.
- Arthritis
Arthritis kann Schmerzen, Steifigkeit und Beweglichkeit beeinflussen und dadurch Haushalt, Körperpflege und Wege im Alltag zunehmend anstrengend machen.
- Huntington-Krankheit
Die Huntington-Krankheit kann Bewegung, Denken, Verhalten und Schlucken fortschreitend verändern; Versorgung braucht Kontinuität und vorausschauende Planung.
- Inkontinenz
Inkontinenz kann Haut, Schlaf, Mobilität und soziale Sicherheit belasten. Die Ursache sollte ärztlich abgeklärt werden, denn eine Blasenschwäche ist oft gut behandelbar; im Alltag helfen diskrete Versorgung und passende Hilfsmittel.
- Osteoporose
Osteoporose erhöht das Risiko für Knochenbrüche und kann nach einem Knochenbruch die Mobilität einschränken; Sturzschutz und sichere Bewegung sind besonders wichtig.
Krankheiten und die Zeit nach dem Krankenhaus
21 Situationen
Behandlung und Therapie verordnet die Ärztin, die Krankenkasse zahlt; bei dauerhaftem Hilfebedarf kommt die Pflegekasse dazu.
- Schlaganfall
Nach einem Schlaganfall müssen Pflege, Therapie, Mobilität und Entlastung häufig schnell und gut abgestimmt werden, damit der Alltag zuhause wieder gelingt.
- Pflege nach Krankenhausaufenthalt
Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus braucht es oft kurzfristig Hilfe bei Haushalt, Pflege, Medikamenten oder Organisation, damit zuhause keine Lücke entsteht.
- Diabetes
Diabetes verlangt verlässliche Routinen rund um Blutzucker, Ernährung, Bewegung und – je nach Behandlung – Medikamente oder Insulin; bei Unterstützungsbedarf können Pflegedienste einzelne Aufgaben übernehmen.
- Herzerkrankung
Eine Herzerkrankung kann Luftnot verursachen und Belastbarkeit und Sicherheit im Alltag einschränken; Pflege, Bewegung und praktische Entlastung sollten abgestimmt werden.
- Amputation
Nach einer Amputation können sich je nach betroffener Gliedmaße und Höhe Mobilität, Transfers oder viele Handgriffe verändern; Rehabilitation, Hilfsmittel und Wohnumfeld müssen gut zusammenspielen.
- Chronische Schmerzen
Chronische Schmerzen können Bewegung, Schlaf, Konzentration und Stimmung beeinflussen; Unterstützung sollte körperliche, seelische und praktische Belastungen gemeinsam betrachten.
- COPD
COPD kann Atemnot verursachen und die Belastbarkeit einschränken; im Alltag sind dosierte Aktivität, sichere Versorgung und gut abgestimmte Unterstützung besonders wichtig.
- Ehlers-Danlos-Syndrom
Beim Ehlers-Danlos-Syndrom ist das Bindegewebe empfindlicher und weniger belastbar; das kann Haut, Gelenke, Schmerzen und Belastbarkeit beeinflussen, bei manchen Formen auch die Blutgefäße. Unterstützung sollte Überlastung vermeiden.
- Epilepsie
Epilepsie kann durch wiederkehrende Anfälle Sicherheit, Selbstständigkeit und Planung beeinflussen; Absprachen für Alltag und Notfälle sind besonders wichtig.
- Erworbene Hirnschädigung
Eine erworbene Hirnschädigung kann Bewegung, Sprache, Gedächtnis, Belastbarkeit und Verhalten gleichzeitig verändern und erfordert deshalb oft gut abgestimmte Hilfen.
- Fibromyalgie
Fibromyalgie ist mit chronischen Schmerzen in verschiedenen Körperregionen, Müdigkeit und Schlafproblemen verbunden; Alltagshilfen sollten Belastung flexibel und realistisch dosieren.
- Friedreich-Ataxie
Friedreich-Ataxie kann Koordination, Gehen, Kraft und weitere Körperfunktionen fortschreitend beeinflussen; Unterstützung sollte vorausschauend angepasst werden.
- Hydrozephalus
Hydrozephalus kann je nach Ursache und Verlauf Bewegung, Denken, Sehen oder Kontinenz beeinflussen; Unterstützung richtet sich nach den tatsächlichen Folgen.
- ME/CFS
ME/CFS kann Belastbarkeit stark und schwankend begrenzen; Unterstützung sollte Überlastung vermeiden und den verfügbaren Energieumfang respektieren.
- Motoneuronerkrankung
Motoneuronerkrankungen können Kraft, Bewegung, Sprechen, Schlucken und Atmung fortschreitend beeinträchtigen; Hilfen müssen frühzeitig mitwachsen.
- Mukoviszidose
Mukoviszidose betrifft vor allem Lunge und Verdauung und verlangt regelmäßige Behandlung; Unterstützung muss Therapie, Alltag und Hygiene zuverlässig verbinden.
- Multiple Sklerose
Multiple Sklerose kann Bewegung, Sehen, Fatigue, Blase und Gleichgewicht wechselnd beeinflussen; Unterstützung sollte sich flexibel am Verlauf orientieren.
- Muskeldystrophie
Muskeldystrophien führen je nach Form zu fortschreitender Muskelschwäche; Mobilität, Hilfsmittel, Pflege und Atmung brauchen vorausschauende Abstimmung.
- Myasthenia gravis
Myasthenia gravis verursacht belastungsabhängige Muskelschwäche und kann Sprechen, Schlucken, Sehen oder Atmung betreffen; Tagesform ist wichtig.
- Rückenmarksverletzung
Eine Rückenmarksverletzung kann Bewegung, Gefühl sowie Blase und Darm beeinflussen; Pflege, Transfers und Hilfsmittel müssen individuell geplant werden.
- Schädel-Hirn-Trauma
Ein Schädel-Hirn-Trauma kann körperliche, kognitive und emotionale Folgen haben; Unterstützung muss sich am individuellen Verlauf und Alltag orientieren.
Behinderung und Entwicklung
24 Situationen
Hier greifen Krankenkasse, Eingliederungshilfe und Pflegekasse zusammen, oft seit der Kindheit.
- Achondroplasie und Kleinwuchs
Achondroplasie verändert das Knochenwachstum und kann Mobilität, Reichweite, Gelenke und die sichere Gestaltung des Alltags unterschiedlich stark beeinflussen.
- ADHS
ADHS kann Aufmerksamkeit, Impulssteuerung, Planung und Tagesstruktur beeinflussen; hilfreiche Unterstützung setzt deshalb möglichst konkret am Alltag an.
- Angelman-Syndrom
Beim Angelman-Syndrom können Kommunikation, Bewegung, Lernen und Anfallsneigung den Alltag prägen; Unterstützung wird meist langfristig und familiennah organisiert.
- Autismus
Autismus kann Kommunikation, Reizverarbeitung, Routinen und soziale Situationen sehr unterschiedlich prägen; Unterstützung sollte individuell und verlässlich sein.
- Down-Syndrom
Menschen mit Down-Syndrom haben sehr unterschiedliche Stärken und Unterstützungsbedarfe; hilfreich sind verständliche Kommunikation und alltagsnahe Förderung.
- Duchenne-Muskeldystrophie
Duchenne-Muskeldystrophie führt zu fortschreitender Muskelschwäche; Mobilität, Atmung, Hilfsmittel und Entlastung müssen vorausschauend geplant werden.
- Dyspraxie
Dyspraxie ist eine Entwicklungsstörung der Motorik, die in der Regel seit der Kindheit besteht: Bewegungen zu lernen und genau aufeinander abzustimmen fällt schwer. Das kann Schreiben, Anziehen, Essen, Sprechen oder andere Alltagsschritte erschweren.
- Entwicklungsverzögerung
Eine Entwicklungsverzögerung kann Bewegung, Sprache, Lernen oder Selbstständigkeit betreffen; frühe, gut abgestimmte Förderung orientiert sich am einzelnen Kind.
- Fetale Alkoholspektrumstörung
FASD kann Lernen, Aufmerksamkeit, Impulssteuerung und Alltagsorganisation dauerhaft beeinflussen; Unterstützung braucht klare, verlässliche Strukturen.
- Fragiles-X-Syndrom
Das Fragile-X-Syndrom kann Lernen, Sprache, Verhalten und Reizverarbeitung beeinflussen; Förderung und Alltagshilfe sollten gut aufeinander abgestimmt sein.
- Hörbeeinträchtigung
Eine Hörbeeinträchtigung kann Kommunikation, das Wahrnehmen von Warnsignalen und soziale Teilhabe erschweren; passende Hilfsmittel und klare Gesprächsbedingungen helfen im Alltag.
- Kognitive Beeinträchtigung
Eine kognitive Beeinträchtigung, die seit der Kindheit besteht, kann Lernen, Kommunikation und selbstständige Alltagsplanung beeinflussen; Unterstützung sollte verständlich und respektvoll sein.
- Prader-Willi-Syndrom
Beim Prader-Willi-Syndrom können Entwicklung, Muskelspannung, Essverhalten und Selbstständigkeit betroffen sein; der Alltag braucht klare und konstante Strukturen.
- Rett-Syndrom
Das Rett-Syndrom kann Kommunikation, Handgebrauch, Bewegung und Atmung umfassend beeinflussen; langfristige Unterstützung muss eng abgestimmt werden.
- Sehbeeinträchtigung
Eine Sehbeeinträchtigung kann Orientierung, Lesen, Haushalt und sichere Wege erschweren; praktische Anpassungen und Hilfsmittel können Selbstständigkeit stärken.
- Sensorische Verarbeitungsstörung
Bei Säuglingen, Klein- und Vorschulkindern kann eine sensorische Verarbeitungsstörung alltägliche Abläufe erschweren; Unterstützung sollte Reaktionen genau beobachten.
- Spina bifida
Spina bifida kann Mobilität, Blase, Darm und Haut betreffen; Hilfsmittel, Kontinenzversorgung und selbstständige Alltagsfähigkeiten sind zentrale Themen.
- Spinale Muskelatrophie
Spinale Muskelatrophie führt zu Muskelschwäche unterschiedlichen Ausmaßes; Mobilität, Atmung, Hilfsmittel und Pflege müssen eng abgestimmt werden.
- Sprachentwicklungsverzögerung
Eine Sprachentwicklungsverzögerung kann Ausdruck, Verstehen und Teilhabe beeinflussen; frühe Abklärung und alltagsnahe Sprachförderung sind wichtig.
- Taubblindheit
Taubblindheit verbindet Hör- und Sehbeeinträchtigung und verändert Kommunikation, Orientierung und Zugang zu Informationen besonders umfassend.
- Tourette-Syndrom
Beim Tourette-Syndrom treten motorische und vokale Tics auf, die sich schwer unterdrücken lassen; Unterstützung sollte Belastung und Teilhabe statt nur die Tics betrachten.
- Tuberöse Sklerose
Tuberöse Sklerose kann verschiedene Organe betreffen und mit Epilepsie, Entwicklungs- oder Verhaltensbesonderheiten einhergehen; Versorgung ist individuell.
- Williams-Beuren-Syndrom
Das Williams-Beuren-Syndrom kann Entwicklung, Lernen und Herz-Kreislauf-Gesundheit beeinflussen; Unterstützung sollte Stärken und Risiken gleichermaßen beachten.
- Zerebralparese
Zerebralparese beeinflusst Bewegung, Haltung und Koordination in unterschiedlichem Ausmaß; Unterstützung sollte Fähigkeiten, Kommunikation und Teilhabe verbinden.
Seelische Gesundheit
9 Situationen
Die Krankenkasse zahlt die Behandlung, die Eingliederungshilfe Teilhabe, die Pflegekasse bei Pflegegrad.
- Bipolare Störung
Eine bipolare Störung kann Stimmung, Antrieb, Schlaf und Entscheidungen stark verändern; verlässliche Unterstützung hilft besonders bei Struktur und Krisenplanung.
- Borderline-Persönlichkeitsstörung
Eine Borderline-Persönlichkeitsstörung kann Gefühle, Beziehungen und Impulssteuerung stark belasten; hilfreich sind verlässliche Absprachen, Kontinuität im Hilfenetz und ein abgestimmter Umgang mit Krisen.
- Depression im Alter
Eine Depression im Alter kann Antrieb, Schlaf, Kontakte und Selbstversorgung beeinträchtigen; Alltagshilfe ersetzt keine Behandlung, kann aber entlasten.
- Essstörungen
Essstörungen sind ernsthafte Erkrankungen, die Körper und Psyche belasten können; pflegerische Alltagshilfe ergänzt, aber ersetzt keine fachliche Behandlung.
- Posttraumatische Belastungsstörung
Eine posttraumatische Belastungsstörung kann Schlaf, Sicherheit, Konzentration und Alltag stark beeinträchtigen; Unterstützung sollte traumasensibel sein.
- Psychosoziale Beeinträchtigung
Eine psychosoziale Beeinträchtigung kann Wohnen, Beziehungen, Selbstversorgung und Teilhabe erschweren; Unterstützung sollte an konkreten Alltagszielen ansetzen.
- Schizophrenie
Schizophrenie kann Wahrnehmung, Denken, Antrieb und soziale Teilhabe verändern; kontinuierliche Behandlung und alltagsnahe Unterstützung gehören zusammen.
- Schwere Angststörungen
Schwere Angststörungen können Wege, Kontakte und Selbstversorgung stark einschränken; Unterstützung sollte Sicherheit geben, ohne Vermeidung dauerhaft zu verstärken.
- Zwangsstörung
Eine Zwangsstörung kann viel Zeit und Kraft binden und Alltagsabläufe stark einschränken; praktische Hilfe sollte Behandlung unterstützen, nicht Zwänge verstärken.
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