Das Wichtigste in Kürze
- Für Familien kostenlos Sie nutzen die Seite, suchen und stellen Ihre Anfrage kostenlos. Sie müssen danach kein Pflegeangebot annehmen; was Sie später für die Pflege selbst zahlen, hat mit der kostenlosen Vermittlung nichts zu tun.
- Wir sind keine Pflegekasse Wir entscheiden über keine Leistung und über keinen Pflegegrad. Was Ihnen zusteht, sagt Ihnen Ihre Pflegekasse — kostenfrei und verbindlich.
- Wir sind auch kein Anbieter Wir pflegen nicht selbst. Wir führen ein Verzeichnis und leiten Ihre Anfrage an die Anbieter weiter, die dazu passen.
- Nachvollziehbare Reihenfolge Anbieter stehen nicht weiter oben, weil sie zahlen. Es gibt bei uns bewusst keine Sternebewertung, weil wir sie nicht belegen könnten.
- Ihre Daten gehen nicht an alle Zunächst erhalten geeignete Anbieter eine anonymisierte Anfrage. Ihre Kontaktdaten folgen erst nach Annahme und Kontaktfreigabe.
- Sie können jederzeit zurück Sie können Ihre Anfrage stoppen und die Löschung Ihrer Daten verlangen. Der Weg dafür steht offen und kostet nichts.
Was PflegeAuswahl ist — und was nicht
PflegeAuswahl ist ein Verzeichnis von Pflegeanbietern mit einem Weg, sie anzufragen. Für pflegende Angehörige ist beides kostenlos: die Suche, das Lesen der Profile und die Anfrage selbst.
Für die Anfrage entsteht keine Zahlungspflicht und keine Verpflichtung, ein Pflegeangebot anzunehmen. Die Bedingungen der späteren Pflegeleistung besprechen Sie mit dem Anbieter. Wenn Sie sich gegen alle Vorschläge entscheiden, ist das möglich; die kostenlose Anfragevermittlung verpflichtet Sie nicht zu einer Zusammenarbeit.
Familien und Anbieter zahlen für die Anfragevermittlung und die Kontaktfreigabe nichts. Das bleibt so. Finanzieren wollen wir PflegeAuswahl später über ein freiwilliges Angebot. In Gebieten mit sehr vielen Anfragen können Betriebe Anfragen dann vorrangig erhalten. Den Preis nennen wir vorher. Die kostenlose Vermittlung wird dadurch nicht nachträglich kostenpflichtig.
Und ebenso wichtig ist, was wir nicht sind. Wir sind keine Pflegekasse und kein Pflegedienst. Über Leistungen entscheiden wir nicht.
Wofür Sie zur Pflegekasse müssen
Das Verfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit führt die Pflegekasse. Kein Portal kann Ihnen das abnehmen, und keines sollte so tun, als könnte es das.
Wenn Sie eine neutrale Auskunft zur Pflegeversicherung suchen, gibt es sie kostenfrei bei den amtlichen Stellen. Das Bundesministerium für Gesundheit unterhält dafür ein Bürgertelefon zur Pflegeversicherung und führt eigene Themenseiten zu Pflege und zu den Leistungen der Pflegeversicherung.
Wir verweisen bewusst darauf. Eine Plattform, die sich zwischen Sie und die amtliche Auskunft stellt, ist für Sie ein Nachteil, nicht ein Service.
Unsere Aufgabe beginnt danach: wenn feststeht, was gebraucht wird, und die Frage lautet, wer es in Ihrer Nähe leisten kann.
Warum es überhaupt kostenlos sein kann
Familien und Anbieter zahlen für die Anfragevermittlung dauerhaft nichts. Betriebe ohne das freiwillige Angebot erhalten weiterhin kostenlos Anfragen, dann nachrangig. Kosten für die spätere Pflegeleistung vereinbaren Sie mit dem Anbieter; das ist von der kostenlosen Anfragevermittlung getrennt.
Die Anbieterlisten haben eine Reihenfolge. Sie berücksichtigt die Nähe zum Ort, öffentlich nachprüfbare Angaben und wie vollständig ein Profil ausgefüllt ist. Innerhalb ähnlicher Bewertungen wechselt die Reihenfolge wöchentlich. Profilübernahme und bezahlte Werbung verbessern den Rang nicht. Die Reihenfolge bewertet nicht, wie gut ein Dienst pflegt.
Und es hat eine Grenze: Wir verkaufen Ihre Daten nicht weiter. Der Unterschied zwischen „an passende Anbieter weiterleiten, nachdem Sie eine Anfrage gestellt haben“ und „Adressdaten handeln“ ist kein feiner, sondern ein grundsätzlicher.
Wenn Sie das prüfen wollen: Die Datenschutzerklärung benennt jede Weitergabe. Was dort nicht steht, findet nicht statt.
Was wir bewusst nicht tun
Wir geben keine Empfehlung für einen bestimmten Anbieter. Wir kennen Ihre Situation nicht gut genug, und wer sie kennt, sind Sie.
Wir vergeben auch keine Bewertungen und keine Sterne. Eine Bewertung, die wir nicht sauber belegen können, wäre eine Zahl mit dem Anschein von Objektivität — davon gibt es im Netz genug.
Wir garantieren nicht, dass ein Anbieter freie Kapazität hat oder Ihre Anfrage annimmt. Das entscheidet der Anbieter, und niemand kann es vorher zusagen.
Wir versprechen auch keine bestimmte Zahl von Rückmeldungen. In manchen Orten und für manche Leistungen ist das Angebot dünn, und dann ist die ehrliche Antwort, dass wenige oder keine Anbieter antworten — nicht eine erfundene Auswahl.
Und wir versprechen keine Kostenübernahme. Was Ihre Pflegekasse zahlt, hängt an Ihrem Pflegegrad und Ihrer Situation, nicht an uns.
Welche Daten geschützt bleiben
Für eine Anfrage brauchen wir wenig: worum es geht, wo Sie wohnen, wie wir Sie erreichen. Alles Weitere ist freiwillig und hilft nur dann, wenn es der Sache dient.
Passende Anbieter erhalten zunächst anonymisierte Angaben zum Bedarf. Ihre Kontaktdaten werden erst nach ausdrücklicher Annahme und dem vorgesehenen Freigabeschritt übermittelt. Hat ein Anbieter zunächst Interesse vorgemerkt, kann die Freigabe erfolgen, wenn er nachrückt. Ihre Anfrage ist nicht öffentlich sichtbar.
Gesundheitsangaben behandeln wir mit besonderer Zurückhaltung. Was ein Anbieter für ein erstes Gespräch wirklich wissen muss, ist deutlich weniger, als viele annehmen.
Und der Datenschutz ist kein Nachgedanke am Ende des Formulars. Er bestimmt, welche Felder es überhaupt gibt.
Das ist der Grund, warum das Formular kürzer ist, als Sie es vielleicht erwarten. Jedes zusätzliche Feld müsste sich damit rechtfertigen, dass ein Anbieter ohne diese Angabe nicht antworten kann — und die meisten Felder, die man sich ausdenken könnte, bestehen diesen Test nicht.
Wie Verzeichnis und Anfrage getrennt sind
Das öffentliche Verzeichnis und Ihre Anfrage sind zwei verschiedene Dinge. Im Verzeichnis stehen Anbieterprofile, die aus öffentlich zugänglichen Angaben entstehen — dort steht nichts über Sie.
Ein Profil wird nicht dadurch sichtbar, dass ein Anbieter es übernimmt oder dafür bezahlt. Sichtbar wird es, wenn die Angaben vollständig und verlässlich genug sind — unvollständige Einträge bleiben aus der Suche heraus.
Direkte Kontaktdaten eines Anbieters bleiben bis zu dem Punkt zurückgehalten, an dem der Ablauf sie freigibt. Das schützt beide Seiten vor ungefragter Werbung.
Ihre Anfrage wiederum ist nicht öffentlich. Sie erscheint in keinem Profil, in keiner Übersicht und in keiner Suchmaschine.
Wie die Anbieterprofile entstehen
Die Profile entstehen aus öffentlich zugänglichen Angaben: amtlichen Verzeichnissen, den Internetseiten der Anbieter, öffentlichen Registern. Wir erfinden nichts dazu und schreiben keine Werbetexte für Anbieter.
Jede Angabe hat damit eine Herkunft. Wo wir eine Angabe nicht belegen können, steht sie nicht im Profil — auch dann nicht, wenn sie plausibel wäre.
Das erklärt, warum manche Profile kürzer sind als andere. Ein knappes Profil heißt nicht, dass ein Anbieter weniger leistet, sondern dass wir weniger belegen konnten.
Anbieter können ihr Profil übernehmen und ergänzen. Das ändert nichts an der Sichtbarkeit und bringt keinen besseren Platz — es macht die Angaben genauer, mehr nicht.
So melden Sie einen Fehler in einem Profil
Wenn in einem Profil etwas falsch steht — eine Adresse, eine Leistung, eine Angabe zur Erreichbarkeit —, melden Sie es uns. Das gilt für Anbieter und für Familien gleichermaßen.
Wir prüfen die Meldung gegen die amtliche Stelle, von der die Angabe stammt, und korrigieren oder entfernen sie. Wenn wir eine Angabe nicht belegen können, bleibt sie nicht stehen.
Anbieter können ihr Profil außerdem selbst übernehmen und die Angaben pflegen. Der Weg dafür steht im Anbieterbereich.
Über Kontakt und Impressum erreichen Sie uns in beiden Fällen. Beides ist auf jeder Seite verlinkt, und dahinter steht ein Unternehmen mit Anschrift, keine anonyme Adresse.
Wichtige Fragen auf einen Blick
Diese Antworten helfen Ihnen, den nächsten Schritt zu klären.
| Ihre Frage | Antwort |
|---|---|
| Kostet die Nutzung für Familien etwas? | Nein. Suche, Profile und Anfrage sind für pflegende Angehörige kostenlos. Sie sind nicht verpflichtet, ein Pflegeangebot anzunehmen. Die Kosten der Pflege selbst vereinbaren Sie getrennt mit dem Anbieter. |
| Wie verdient PflegeAuswahl dann Geld? | Finanzieren wollen wir PflegeAuswahl später über ein freiwilliges Angebot. In Gebieten mit sehr vielen Anfragen können Betriebe Anfragen dann vorrangig erhalten. Den Preis nennen wir vorher. Betriebe ohne dieses Angebot erhalten weiterhin kostenlos Anfragen, dann nachrangig. Die Reihenfolge in unseren öffentlichen Listen kann niemand kaufen. |
| Ersetzt das die Beratung durch die Pflegekasse? | Nein. Das Verfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit führt die Pflegekasse, und dort fällt auch die Entscheidung. Für neutrale Auskünfte unterhält das Bundesministerium für Gesundheit außerdem ein Bürgertelefon zur Pflegeversicherung. |
| Wer bekommt meine Daten? | Passende Anbieter erhalten zunächst anonymisierte Angaben zum Bedarf. Ihre Kontaktdaten werden erst nach ausdrücklicher Annahme und dem vorgesehenen Freigabeschritt übermittelt. Hat ein Anbieter zunächst Interesse vorgemerkt, kann die Freigabe erfolgen, wenn er nachrückt. Ihre Anfrage ist nicht öffentlich sichtbar. |
| Kann ich meine Daten löschen lassen? | Sie können über die Datenschutzanfrage oder die im Impressum genannte E-Mail-Adresse Auskunft, Korrektur oder Löschung verlangen. Dass Ihr Anliegen eingegangen ist und geprüft wird, bedeutet noch nicht, dass Ihre Daten gelöscht sind. Die Datenschutzhinweise erklären, wann Daten gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt werden. |
Woran Sie einen Anbieter überprüfen
| Was prüfen | Wo zu sehen | Warnsignal |
|---|---|---|
| Wer hinter der Seite steht | Im Impressum, auf jeder Seite verlinkt. | Ein Portal ohne Anschrift und ohne verantwortliche Person. |
| Woher die Zahlen stammen | Unter jedem Betrag und auf der Seite zu unserer Arbeitsweise. | Beträge ohne Herkunft und ohne Datum. |
| Was mit Ihren Daten geschieht | In der Datenschutzerklärung und vor dem Absenden der Anfrage. | Die Weitergabe an Dritte wird nicht benannt. |
| Ob Bewertungen echt sind | Bei jedem Portal, das Sterne vergibt. | Eine Bewertung ohne nachvollziehbare Grundlage. |
So melden Sie einen Fehler in einem Profil
Sie können jederzeit sagen, dass Sie die Anfrage nicht weiterverfolgen möchten. Dafür genügt eine formlose Nachricht.
Sie können außerdem verlangen, dass wir Ihre Daten löschen. Für dieses Verlangen gibt es einen eigenen Weg auf der Seite, und es kostet nichts.
Sie können über die Datenschutzanfrage oder die im Impressum genannte E-Mail-Adresse Auskunft, Korrektur oder Löschung verlangen. Dass Ihr Anliegen eingegangen ist und geprüft wird, bedeutet noch nicht, dass Ihre Daten gelöscht sind. Die Datenschutzhinweise erklären, wann Daten gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt werden.
Und wenn Sie sich später erneut melden, fangen wir von vorn an. Eine gelöschte Anfrage kommt nicht als Vorwissen zurück.
Das gilt auch dann, wenn Sie mitten im Prozess aussteigen — nach dem ersten Anbietergespräch, nach drei Rückrufen oder nachdem sich die Lage zu Hause verändert hat. Es gibt keinen Punkt, ab dem ein Rückzug nicht mehr vorgesehen ist.
Was Sie von uns erwarten können
Eine Antwort auf Ihre Anfrage, auch wenn wir keinen passenden Anbieter finden. Ein stilles Verschwinden ist die schlechteste Form der Rückmeldung, und sie kommt in dieser Branche zu oft vor.
Klarheit darüber, an wen Ihre Angaben gehen, bevor sie gehen. Und die Möglichkeit, es sich anders zu überlegen.
Angaben, die wir belegen können. Jede Zahl in unseren Ratgebern hängt an einer amtlichen Stelle; wo eine amtliche Stelle etwas nicht hergibt, steht die Zahl nicht da.
Und die Bereitschaft, einen Fehler zu korrigieren, wenn Sie einen finden. Das ist keine Selbstverständlichkeit, aber es sollte eine sein.
Was Sie dagegen nicht von uns erwarten können, sagen wir genauso deutlich: keine Einschätzung, ob ein bestimmter Anbieter der richtige für Ihre Mutter ist, keine Vorhersage darüber, wie Ihre Pflegekasse in Ihrem Fall entscheidet, und keine Zusage über Wartezeiten. Diese drei Dinge kann niemand seriös aus der Ferne beantworten.
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Kein Dienst zahlt uns dafür, in dieser Liste zu stehen. PflegeAuswahl kostet Familien und Anbieter nichts, und niemand kann einen besseren Platz in der Liste kaufen.

Über diesen Ratgeber
Wolf-Daniel González García · Gründer von PflegeAuswahl
Wolf-Daniel González García hat PflegeAuswahl gegründet, um Angehörigen den Weg zu passender Pflege zu erleichtern. Vor der Gründung leistete er ein Jahr Zivildienst bei der Evangelischen Altenhilfe in Wuppertal-Wichlinghausen. Er liest nach, was Gesetz, Pflegekassen und Ministerien zu Pflegeleistungen und Finanzierung sagen, und macht es verständlich.
„Ich habe meinen Zivildienst bei der Evangelischen Altenhilfe in Wuppertal-Wichlinghausen gemacht: ein Jahr lang Hausbesuche bei pflegebedürftigen Menschen, Essen ausliefern, Wohnungen aufräumen, Einkäufe für sie und mit ihnen, alles, was anfiel. Oft waren wir das einzige Gesicht, das sie am Tag gesehen haben. Man bekommt tagtäglich alles mit, auch wenn es bergab geht und Menschen sterben. Das hat mich nicht losgelassen.“
Redaktionell geprüft von Wolf-Daniel González García (Gründer von PflegeAuswahl). Der Prüfumfang ist im Freigabenachweis dokumentiert. Autor und prüfende Person sind dieselbe Person. PflegeAuswahl ist eine Anfrage- und Vergleichsplattform, kein Pflegedienst und keine Rechtsberatung.
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