PflegeAuswahlPflegeAuswahl
Offen erklärt

Anfrage zurückziehen und Daten löschen lassen

Wie Sie eine laufende Anfrage stoppen, welche Daten wir löschen, was aus rechtlichen Gründen bleibt und wie Sie einen Anbieter bitten, Sie nicht weiter zu kontaktieren.

WGWolf-Daniel González GarcíaAktualisiert 13. August 2026Fachlich geprüft
Eine ältere Frau schreibt am Schreibtisch eine kurze Nachricht

Das Wichtigste in Kürze

  • Formlos genügt Eine kurze Nachricht reicht, um die Anfrage zu stoppen. Sie müssen das nicht begründen und kein Formular ausfüllen.
  • Es gibt keinen Punkt ohne Rückweg Auch nach den ersten Gesprächen können Sie aussteigen. Ein Zeitpunkt, ab dem ein Rückzug nicht mehr vorgesehen wäre, existiert bei uns nicht.
  • Löschung ist ein eigener Weg Stoppen und Löschen sind zwei Dinge. Für die Löschung gibt es einen eigenen Weg auf der Seite, und sie kostet nichts.
  • Wir sagen, was bleibt Was aus rechtlichen Gründen aufbewahrt werden muss, benennen wir ausdrücklich — statt „gelöscht“ zu schreiben und etwas anderes zu meinen.
  • Anbieter kontaktieren Sie separat Was ein Anbieter nach der Weitergabe gespeichert hat, löscht er selbst. Wir sagen Ihnen, an wen Ihre Anfrage ging.
  • Ihre Anfrage war nie öffentlich Sie stand in keinem Profil und in keiner Suchmaschine. Es gibt also nichts, was nach einer Löschung noch irgendwo aufzufinden wäre.

Was PflegeAuswahl ist — und was nicht

PflegeAuswahl ist ein Verzeichnis von Pflegeanbietern mit einem Weg, sie anzufragen. Wir sind keine Pflegekasse und kein Pflegedienst.

Das Verfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit führt die Pflegekasse. Für neutrale Auskünfte unterhält das Bundesministerium für Gesundheit außerdem ein Bürgertelefon zur Pflegeversicherung.

Für diese Seite ist die Abgrenzung wichtig, weil sie erklärt, wer was gespeichert hat. Wir haben Ihre Anfrage; ein Anbieter hat, was wir ihm weitergegeben haben, und die Pflegekasse hat davon nichts.

Drei Stellen, drei Wege. Diese Seite beschreibt den ersten und sagt, wie Sie an die anderen kommen.

Diese Trennung ist kein Detail für Juristen. Sie erklärt, warum ein einziger Anruf bei uns nicht alles erledigt — und warum es trotzdem nicht kompliziert ist, wenn man weiß, wer was hat.

So stoppen Sie eine laufende Anfrage

Eine formlose Nachricht genügt: dass Sie die Anfrage nicht weiterverfolgen möchten, mit dem Namen, unter dem Sie angefragt haben. Eine Begründung brauchen wir nicht.

Wir bestätigen Ihnen das und geben keine weiteren Angaben mehr heraus. Anbieter, die Ihre Anfrage bereits erhalten haben, informieren wir auf Wunsch ebenfalls.

Wenn es Ihnen wichtig ist, dass niemand mehr anruft, schreiben Sie das ausdrücklich dazu. Dann bitten wir die Anbieter, den Kontakt einzustellen.

Diese Bitte wirkt erfahrungsgemäß sofort. Ein Pflegedienst, der von einer zurückgezogenen Anfrage erfährt, ruft in aller Regel nicht weiter an — für ihn ist das ebenso verlorene Zeit wie für Sie.

Es gibt dabei keinen Zeitpunkt, ab dem ein Rückzug nicht mehr vorgesehen wäre. Auch nach dem dritten Rückruf oder nach einem Erstgespräch ist das ein völlig normaler Ausgang.

Warum das überhaupt eine Seite braucht

Weil viele Familien genau davor zurückschrecken. Die Sorge, nach einer Online-Anfrage nicht mehr herauszukommen, hält Menschen davon ab, überhaupt zu fragen — und das trifft ausgerechnet die, die Hilfe am dringendsten bräuchten.

Diese Sorge ist nicht unbegründet. Es gibt Portale, bei denen der Ausstieg deutlich schwerer gemacht wird als der Einstieg, und wer das einmal erlebt hat, überträgt die Erfahrung.

Deshalb steht der Ausstieg hier so ausführlich beschrieben wie sonst der Einstieg. Ein Weg hinaus, den man erst suchen muss, ist keiner.

Und deshalb steht er auf einer eigenen Seite, die man vorher lesen kann — nicht in einem Absatz, den man erst nach dem Absenden findet.

Was wir bewusst nicht tun

Wir fragen nicht nach dem Grund. Eine Anfrage zu stoppen ist eine Entscheidung und kein Vorgang, der gerechtfertigt werden müsste.

Wir versuchen auch nicht, Sie zu halten. Es gibt keine Rückgewinnungsmail, keine zweite Nachfrage nach zwei Wochen und keinen Anruf, ob es sich nicht doch anders überlegen lässt.

Wir verkaufen Ihre Daten nicht, weder vorher noch nachher. Der Stopp ändert daran nichts, weil es diesen Weg bei uns gar nicht gibt.

Und wir behalten nichts „für den Fall der Fälle“. Was gelöscht werden kann, wird gelöscht.

Welche Daten geschützt bleiben

Wir speichern für eine Anfrage wenig: worum es geht, wo gepflegt wird, in welchem Umfang und wie wir Sie erreichen. Gesundheitsangaben behandeln wir mit besonderer Zurückhaltung.

Ihre Anfrage war nie öffentlich. Sie erscheint in keinem Anbieterprofil, in keiner Übersicht und in keiner Suchmaschine — Verzeichnis und Anfrage sind getrennt.

Weitergegeben haben wir sie an die Anbieter, die zu Leistung, Ort und Verfügbarkeit passen. Welche das waren, sagen wir Ihnen auf Nachfrage.

Diese Auskunft ist der wichtigste Teil dieser Seite. Ohne sie wäre ein Löschverlangen bei den Anbietern nicht durchführbar — man wüsste nicht, an wen man sich wenden soll, und genau daran scheitern solche Wege sonst.

Und jede Weitergabe steht in der Datenschutzerklärung. Was dort nicht benannt ist, findet nicht statt.

Wie die Löschung abläuft

Für das Löschverlangen gibt es einen eigenen Weg auf der Seite. Sie brauchen dafür kein Konto und keine Anmeldung, und es kostet nichts.

Wir prüfen, was zu Ihrer Person gespeichert ist, löschen es und bestätigen Ihnen das. In der Bestätigung steht, was gelöscht wurde.

Wenn etwas bleiben muss, benennen wir es dort ebenfalls — mit dem Grund. Das betrifft in der Regel Unterlagen, die aus rechtlichen Gründen für eine bestimmte Zeit aufzubewahren sind.

Diese Ehrlichkeit ist uns wichtiger als ein glattes „alles gelöscht“. Wer schreibt, es sei alles weg, und dabei etwas behält, hat zweimal ein Problem.

Rechnen Sie mit wenigen Tagen bis zur Bestätigung. Wenn nach zwei Wochen nichts gekommen ist, fragen Sie nach — dann ist etwas untergegangen, und ein Nachhaken ist keine Zumutung, sondern der normale Weg.

Was Sie für die Löschung bereithalten sollten

Den Namen, unter dem Sie angefragt haben, und die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer, die Sie angegeben haben. Damit lässt sich Ihre Anfrage eindeutig zuordnen.

Ein ungefähres Datum hilft zusätzlich, ist aber nicht nötig. Niemand muss den Tag der eigenen Anfrage im Kopf haben.

Wir verlangen dafür keinen Ausweis und keine Kopie eines Dokuments. Wenn wir Zweifel an der Zuordnung haben, fragen wir gezielt nach — und zwar nach etwas, das Sie ohnehin wissen.

Wenn Sie im Namen einer anderen Person schreiben, etwa als bevollmächtigte Tochter, sagen Sie das dazu. Dann klären wir, was in dieser Konstellation nötig ist, statt Sie ins Leere laufen zu lassen.

Was ein Anbieter gespeichert hat

Ein Anbieter, der Ihre Anfrage bekommen hat, ist für seine eigene Speicherung verantwortlich. Wir können sie nicht für ihn löschen.

Sie können sich aber direkt an ihn wenden, und wir sagen Ihnen, an wen Ihre Anfrage ging. Eine kurze Nachricht mit der Bitte um Löschung genügt auch dort.

Wenn ein Anbieter nicht reagiert oder Sie weiter kontaktiert, sagen Sie uns Bescheid. Wir weisen ihn darauf hin, und wiederholtes Verhalten dieser Art gehört zu dem, was über eine weitere Zusammenarbeit entscheidet.

Sie können sich außerdem an die zuständige Datenschutzaufsicht wenden. Dieser Weg steht Ihnen unabhängig von uns offen.

In der Praxis ist er selten nötig. Die meisten Anbieter reagieren auf eine schriftliche Bitte ohne Weiteres — schon deshalb, weil ihnen an einem guten Ruf in ihrer Stadt mehr liegt als an einem Datensatz.

Nachprüfbare Kennzahlen

Offizielle Beträge 2026 mit Quellenangabe.

LeistungBetrag 2026Quelle
Vorbereitete Anbieterprofile im Verzeichnisregistriert, ohne öffentlichen Zahlenwertpflegepilot.dataHub, pflegepilot.providerInventory
Anbieteranzahl je Leistung und Stadtregistriert, ohne öffentlichen Zahlenwertpflegepilot.dataHub, pflegepilot.providerInventory
Kosten- und Finanzierungsquellenstatus je Leistungregistriert, ohne öffentlichen Zahlenwertpflegepilot.costFundingPack, bmg.pflegesachleistungen, bmg.entlastungsbetrag
Leistungsbeträge 2026 aus registrierten Datenpunkten. Orientierungswerte, keine Einzelfallzusage.

Woran Sie einen Anbieter überprüfen

Was prüfenWo zu sehenWarnsignal
Ob es einen Weg zur Löschung gibtIn der Datenschutzerklärung und im Menü der Seite.Löschung nur per Anruf oder gegen Begründung.
Was nach der Löschung bleibtIn der Löschbestätigung, mit Grund benannt.Eine Bestätigung, die pauschal alles für gelöscht erklärt.
An wen Ihre Anfrage gingAuf Nachfrage bei uns.Ein Portal, das die Empfänger nicht nennen will.
Wer hinter der Seite stehtIm Impressum, auf jeder Seite verlinkt.Ein Portal ohne Anschrift und ohne verantwortliche Person.

So melden Sie einen Fehler in einem Profil

Wenn in einem Anbieterprofil etwas falsch steht, melden Sie es uns. Das gilt für Familien und für Anbieter gleichermaßen.

Wir prüfen die Angabe gegen die Quelle, aus der sie stammt, und korrigieren oder entfernen sie. Was wir nicht belegen können, bleibt nicht stehen.

Ein Profil wird nicht dadurch sichtbar, dass ein Anbieter es übernimmt oder dafür bezahlt. Sichtbar wird es, wenn die Angaben vollständig und verlässlich genug sind.

Über Kontakt und Impressum erreichen Sie uns in allen Fällen. Dahinter steht ein Unternehmen mit Anschrift, keine anonyme Adresse.

Was Sie von uns erwarten können

Eine Antwort, auch auf ein Löschverlangen — und zwar eine, in der steht, was tatsächlich passiert ist.

Keine Hürden auf dem Weg dorthin: kein Konto, kein Formular mit Pflichtfeldern, keine Begründung, keine Wartezeit, die niemand erklärt.

Belegbare Angaben in unseren Ratgebern. Wo eine amtliche Quelle etwas nicht hergibt, steht die Zahl bei uns nicht.

Was Sie dagegen nicht erwarten können: dass wir Daten löschen, die bei einem Anbieter liegen. Dafür ist er verantwortlich, und wir sagen Ihnen, wer es ist.

Und keine Auskunft darüber, was ein Anbieter mit Ihren Angaben gemacht hat. Auch das müssen Sie bei ihm erfragen — wir wissen es schlicht nicht.

Datenstand und Quellen

Jeder Betrag ist an einen registrierten Datenpunkt und eine amtliche Quelle gebunden.
Data Hub

Vorbereitete Profile im Verzeichnis

1.861

Liveintern aggregiert

aus dem aktuellen Anbieterbestand berechnet

Quelle: ourNumbersPagePack.providerDirectory (pflegepilot.dataHub, pflegepilot.providerInventory)

Must be labeled separately from active providers, verified providers, capacity, quality or direct-contact availability.

Anbieteranzahl je Leistung und Stadt

registriert, ohne öffentlichen Zahlenwert

Katalogintern aggregiert

Anzahl der reduzierten öffentlichen Anbieterprofile, die Leistung und Stadt abdecken.

Quelle: pflegepilot.providerInventory (pflegepilot.dataHub, pflegepilot.providerInventory)

Provider records must pass reduced public display and provider privacy gates.

Geprüfte Grundlagen

Gesetze und Leistungsbeträge

Livequellenbasiert

Anbieterpreise ergänzen wir aus verlässlichen Quellen

Quelle: pflegepilot.costFundingPack (pflegepilot.dataHub, pflegepilot.providerInventory, pflegepilot.platformEvents, pflegepilot.costFundingPack)

Alle Beträge stammen aus registrierten amtlichen Quellen und werden nicht frei formuliert.

WG

Warum wir darüber schreiben

Geprüft

Wolf-Daniel González García · Gründer von PflegeAuswahl

PflegeAuswahl führt ein öffentliches Verzeichnis ambulanter Pflegedienste, Tagespflegen und Betreuungsangebote. Aus dieser Arbeit stammt die Kenntnis darüber, woran die Organisation von Versorgung in der Praxis scheitert. Fachliche Fragen zu Krankheitsbildern gehören zur behandelnden Ärztin oder zum behandelnden Arzt.

Plattformhinweis

PflegeAuswahl ist eine Vermittlungsplattform und kein Pflegedienst. Dieser Ratgeber ersetzt keine individuelle Pflege-, Rechts- oder Pflegekassenberatung. Beträge sind offizielle Orientierungswerte; im Einzelfall entscheidet Ihre Pflegekasse.

Häufige Fragen

WG

Über diesen Ratgeber

Wolf-Daniel González García· Gründer von PflegeAuswahl

Wolf-Daniel González García hat PflegeAuswahl gegründet, um Angehörigen den Weg zu passender Pflege zu erleichtern. Er recherchiert Pflegeleistungen und Finanzierungswege entlang der offiziellen Quellen und macht sie verständlich.

Fachlich geprüft durch Wolf-Daniel González García. PflegeAuswahl ist eine Anfrage- und Vergleichsplattform, kein Pflegedienst und keine Rechtsberatung. Beschwerden, Korrekturen und Datenschutzanfragen laufen über die öffentlichen Kontakt- und Datenschutzwege.

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Passende Services, Tools und Methodikseiten aus dem PflegeAuswahl-System.