Die Vertretung übernimmt, was sonst die pflegende Person tut, etwa Waschen, Essen reichen, Gesellschaft und Aufsicht. Ein Dienst hilft vor allem bei der Pflege, eine Nachbarin eher bei Gesellschaft. Auch ein Spaziergang oder die Begleitung zu einem Termin kann dazugehören, wenn es abgesprochen ist.
Vor dem ersten Einsatz sollte die Vertretung den Tagesablauf genau kennen. Klären Sie Medikamente, Essenszeiten, Notfallnummern und Gewohnheiten. Schreiben Sie auf, was Ihren Angehörigen beruhigt und was ihn aufregt.
Gut ist eine Vertretung, die sich vorher vorstellt und eine kurze Übergabe auf Papier bekommt. Nach der Pause erzählt sie, wie es war. Passiert etwas Unerwartetes, meldet sie sich bei Ihnen.
Ist Ihr Angehöriger nach der Pause verstört oder wurden Absprachen nicht eingehalten, fragen Sie nach. Für die nächste Pause dürfen Sie jemand anderen wählen. Planen Sie die nächste Pause früh, damit dieselbe Person wiederkommen kann.