Die Fachkraft reinigt die Wunde, wählt passende Auflagen, misst und beschreibt die Wunde und achtet auf Zeichen einer Entzündung. Sie berät, wie Druck vermieden wird. Bei Wunden durch Diabetes oder schlechte Durchblutung arbeitet sie eng mit der Ärztin zusammen.
Beim ersten Besuch schaut sich die Fachkraft die Wunde genau an und fragt nach Vorerkrankungen wie Diabetes. Sie stimmt die Behandlung mit der Ärztin ab. Bringen Sie Arztbriefe und eine Liste der bisherigen Auflagen mit, damit nichts doppelt ausprobiert wird.
Gut ist eine Versorgung, bei der die Wunde regelmäßig beurteilt und ihr Verlauf festgehalten wird. Die Ärztin erfährt rechtzeitig, wenn etwas nicht besser wird. Fotos der Wunde entstehen nur mit Ihrer Zustimmung.
Warnzeichen sind Geruch, Rötung, Fieber oder eine Wunde, die über lange Zeit gleich bleibt. Rufen Sie dann die Ärztin an. Fragen Sie nach einer Wundsprechstunde, wenn sich nichts bessert.