Die Therapeutin untersucht Beweglichkeit, Kraft und Schmerzen und übt dann gezielt, etwa Gleichgewicht, Treppensteigen oder das Aufstehen. Je nach Verordnung kommen Massage, Wärme oder Lymphdrainage dazu. Sie zeigt auch Übungen für zu Hause.
Beim ersten Termin fragt sie nach Beschwerden, Operationen und Zielen. Bringen Sie Verordnung, Arztbriefe und bequeme Kleidung mit. Kann Ihr Angehöriger aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Praxis kommen, kann die Ärztin einen Hausbesuch verordnen.
Verlässlich ist eine Praxis, die feste Termine vergibt und möglichst dieselbe Therapeutin einsetzt. Sie gibt der Ärztin Bescheid, wenn eine weitere Verordnung sinnvoll ist. Sie legt die Termine so, dass Fahrt und Wartezeit für Ihren Angehörigen nicht zu anstrengend werden.
Werden die Beschwerden schlimmer oder wechseln die Therapeuten ständig, sprechen Sie mit der Praxis und der Ärztin. Sie dürfen die Praxis jederzeit wechseln. Bitten Sie vorher um einen kurzen Bericht für die Ärztin, damit sie die Behandlung anpassen kann.