Die Logopädin übt Sprechen, Verstehen, Lesen oder Schlucken, je nach Störung. Bei Kindern geschieht das oft spielerisch. Nach einem Schlaganfall arbeitet sie Schritt für Schritt an Wörtern und Sätzen.
Im ersten Termin prüft sie genau, wo die Schwierigkeiten liegen, und erklärt, was sie vorhat. Bringen Sie Arztbriefe und, wenn vorhanden, Berichte aus der Klinik mit. Kann Ihr Angehöriger aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Praxis kommen, kann die Ärztin einen Hausbesuch verordnen.
Gut ist eine Logopädin, die Fortschritte sichtbar macht und Übungen für zu Hause mitgibt. Sie spricht sich mit Ärztin und Pflege ab, gerade beim Schlucken. Bei Kindern bezieht sie die Eltern ein und erklärt, wie sie im Alltag üben können.
Verschluckt sich Ihr Angehöriger trotz Therapie weiter oft, sagen Sie es sofort der Logopädin und der Ärztin. Fehlt nach längerer Zeit jeder Fortschritt, fragen Sie nach einer anderen Behandlung.