Die Pflegekraft hilft beim Waschen oder Duschen, beim Anziehen, auf der Toilette und beim Aufstehen. Sie achtet auf die Haut und darauf, was Ihr Angehöriger noch selbst schafft. Medizinische Aufgaben gehören nur dazu, wenn sie verordnet sind. Dazu gehören auch Zähne putzen, Rasieren, Nägel schneiden und das Umsetzen vom Bett in den Stuhl.
Im ersten Gespräch klärt die Pflegefachkraft, welche Hilfen gebraucht werden und zu welcher Tageszeit. Sie fragt nach Gewohnheiten, etwa Duschen am Abend oder Hilfe nur bei den Füßen.
Verlässlich ist ein Dienst, der ungefähr zur selben Zeit kommt und die Würde wahrt, etwa mit geschlossener Tür und Handtuch. Gute Pflegekräfte lassen tun, was noch geht, statt alles abzunehmen. Kleine Übungen und Bewegung im Alltag helfen, die Kräfte zu erhalten.
Warnzeichen sind wunde Stellen, die niemand anspricht, sehr kurze Besuche oder grober Umgang. Notieren Sie Ihre Beobachtungen und sprechen Sie mit der Pflegedienstleitung. Hilft das nicht, wechseln Sie den Dienst.