Geübt werden Dinge des Alltags: greifen, schreiben, anziehen, kochen, sich etwas merken. Die Therapeutin nutzt dafür Spiele, Alltagsgegenstände und kleine Aufgaben. Bei Bedarf passt sie Hilfsmittel an, etwa ein besonderes Besteck.
Beim ersten Termin fragt sie, was im Alltag schwerfällt und was wieder gelingen soll. Daraus macht sie einen Plan mit klaren Zielen. Bringen Sie Verordnung, Arztbriefe und, wenn vorhanden, Brille und Hörgerät mit.
Gut ist eine Praxis, die Ziele regelmäßig überprüft und Ihnen zeigt, was sich verbessert hat. Angehörige bekommen Übungen für zu Hause. Geht es um ein Kind, stimmt sie sich auf Wunsch der Eltern mit Kita oder Schule ab.
Merkt man nach einiger Zeit keinen Fortschritt oder fehlt ein Plan, fragen Sie nach. Sprechen Sie auch mit der Ärztin, ob eine andere Therapie besser passt. Bei Kindern hilft ein Elterngespräch, um Fortschritte im Alltag einzuordnen.