Die Pflegekraft gibt Medikamente, setzt Spritzen, wechselt Verbände, misst Blutdruck oder zieht Kompressionsstrümpfe an. Sie macht genau das, was auf der Verordnung steht. Auch die Versorgung einer PEG-Sonde oder eines Ports, Infusionen, das Absaugen von Schleim, Spritzen gegen Thrombose und Mittel gegen Schmerz gehören dazu, wenn sie verordnet sind.
Vor dem Start bespricht der Dienst mit Ihnen den Medikamentenplan und die Zeiten. Er braucht die Verordnung im Original und reicht sie bei der Krankenkasse ein.
Gut ist ein Dienst, der Änderungen der Medikamente sofort übernimmt und Rücksprache mit der Hausärztin hält. Jede Gabe wird in der Pflegemappe festgehalten. Bei Menschen, die viel liegen, achtet die Pflegekraft auf erste Zeichen eines Druckgeschwürs und meldet sie.
Warnzeichen sind vergessene Medikamente, Verbände, die zu lange liegen, oder Unsicherheit bei Spritzen. Sprechen Sie das sofort an und informieren Sie die Hausärztin. Bleibt es so, suchen Sie einen anderen Dienst.