Die Begleiterin besucht regelmäßig, sitzt am Bett, hört zu, liest vor und hält Wache. Sie gibt Angehörigen Zeit für sich. Sie kann auch kleine Wünsche erfüllen, etwa Musik hören oder einen letzten Ausflug begleiten. Sie kommt auch, wenn die Familie einfach jemanden zum Reden braucht.
Zuerst kommt eine Koordinatorin zum Gespräch. Sie fragt nach Wünschen und sucht eine Begleiterin, die passt. Sie erklärt auch, welche Hilfen es sonst gibt, etwa Palliativteam oder Hospiz.
Gut ist eine Begleitung, die verlässlich kommt und schweigen kann. Die Koordinatorin ist für Fragen erreichbar, auch zur Trauer danach. Die Begleiterinnen werden in einem Kurs vorbereitet und behalten für sich, was sie erleben, außerhalb des Dienstes sprechen sie mit niemandem darüber.
Passt die Begleiterin nicht, sagen Sie es der Koordinatorin. Ein Wechsel ist jederzeit möglich. Sagen Sie auch offen, wann und wie oft Besuche gut passen.