Der Dienst übernimmt die Aufgaben, die im Pflegevertrag stehen: Waschen, Anziehen, Lagern, Hilfe beim Essen und verordnete Behandlungen. Putzen, Einkaufen oder Gesellschaft gehören nur dazu, wenn es eigens vereinbart ist. Bei Krebs, Parkinson oder nach einem Schlaganfall stimmt der Dienst die Pflege auf die Krankheit ab.
Vor dem Start kommt meist eine Pflegefachkraft zum Gespräch nach Hause. Sie fragt, wobei Hilfe nötig ist und was noch selbst geht. Danach schreibt sie einen Pflegeplan und klärt die Uhrzeiten.
Gut sind wenige, vertraute Pflegekräfte und Zeiten, die ungefähr stimmen. Eine Pflegemappe in der Wohnung hält fest, was bei jedem Besuch geschah. Fällt eine Kraft aus, schickt der Dienst eine Vertretung.
Warnzeichen sind ständig neue Gesichter, stark schwankende Uhrzeiten oder eine leere Pflegemappe. Sprechen Sie zuerst mit der Pflegedienstleitung. Ändert sich nichts, können Sie kündigen und einen anderen Dienst suchen.